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Abbildung einesRoboters, der auf einer Tastatur schreibt

Bild: candid communications

 

Schreibende Roboter. Algorithmen schreiben Sportnachrichten und Wetterberichte, verfassen Kommentare oder stellen Zeitungsseiten zusammen, falls gewünscht zugeschnitten auf die Vorlieben der Adressaten. Das bedeutet für die traditionellen Medienhäuser eiine doppelte Herausforderung: sich einerseits gegenüber den Echokammern Gleichgesinnter zu behaupten und andererseits aus der gewaltigen Kakophonie der Informationsgesellschaft das Wesentliche herauszudestillieren. Das gelingt nicht in einem bedingungslosen Wettrennen um Aufmerksamkeit und Geschwindigkeit, sondern mit erprobten journalistischen Tugenden und überzeugenden Angeboten: "Noch haben die Etablierten ihren Ruf; sie sind Marken, die selbst im Netz noch wie Donnerhall wirken - wenn sie denn das Netz wirklich ernstnehmen. Um durchzudringen, müssen sich Medien heute auf Kerntätigkeiten konzentrieren, die allesamt für etablierte Redaktionen eine Herausforderung darstellen. Exzellenten Stoff hervorbringen, ihn in überwältigender Opulenz aufarbeiten, geschickt über alle sozialen und nichtsozialen Kanäle vertreiben und obendrein einen nicht gekannten Austausch mit dem Leser pflegen. Kurzum, sie müssen ein Feuer anzünden, an dem keiner vorbeikommt. Journalismus braucht in den nächsten Jahren das, was gute Redaktionen immer getragen hat: jede Menge Idealismus."  Mathias Müller von Blumencron (FAZ)

 

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