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Pizzagate

© Bild: Wikipedia Commons / Farragutful

 

Washington D.C., Anfang Dezember 2016. Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf wird mit harten Bandagen gekämpft. Im Netz kursieren die absurdesten Vorwürfe. Einer lautet: Hillary Clinton, ihr Wahlkampfmanager John Podesta und andere Demokraten seien in einen Kinderpornoring
verwickelt, der aus dem Keller der Pizzeria „Comet Ping Pong“ in Washington, D.C. agiere. Wörter wie „Pizza“ und „Sauce“ seien Code-Wörter für „Mädchen“ und „Orgie“. Über Twitter, rechte Webseiten, Online-Message-Boards und Bots verbreitet sich die Verschwörungstheorie in Windeseile und erreicht Millionen Menschen. Zuvor hatten Unbekannte den Mail-Account des Pizzeria-Besitzers gehackt, vermutlich, weil er in E-Mail-Kontakt mit Clintons Wahlkampfteam stand. Laut der Zeitschrift „Rolling Stone“ sollen viele derjenigen, die in den sozialen Medien die Spekulationen verbreiteten, Kontakte zu Donald Trumps Wahlkampagne gehabt haben, andere nach Russland. Am 4. Dezember 2016 wird aus der Verschwörungstheorie gefährliche Realität: Ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Mann dringt in die Pizzeria ein, um die vermeintlich dort festgehaltenen und missbrauchten Kinder zu befreien.

 

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