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Im Mai 2011 verschwand der pakistanische Reporter Syed Saleem Shahzad auf dem Weg zu seinem Fernsehauftritt in Islamabad. Kurz zuvor was sein Buch über die Verbindungen zwischen Pakistans Militär und dem Terrornetzwerk al-Qaida erschienen. Shahzads Leiche wurde in einem Straßengraben gefunden. Vor seinem Tod war er gefoltert worden. Für Medienschaffende ist Pakistan einer der gefährlichsten Orte der Welt. 2010 wurden in dem Land elf Reporter ermordet. "Hier gibt es Krieg, Terrorismus, religiösen Extremismus, mafiöse Strukturen, gigantische gesellschaftliche Unterschiede", sagt die pakistanische Journalistin Asma Shirazi. Auf der Rangliste der Pressefreiheit nahm das Land 2010 Platz 151 ein, von 178.