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Ein Journalist prangert an

Bildmotiv "Eritrea"

© Foto: REUTERS / Radu Sigheti

 

In Eritrea gibt es keine unabhängigen Medien. Staatspräsident Isayas Afewerki regiert mit eiserner Hand. Publiziert werden darf nur, was ihm gefällt. "Niemand weiß etwas über das Land am Roten Meer, weil man schlicht nicht darüber berichten darf", sagt Clothilde Le Coz, Direktorin der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen. 2010 befanden sich 30 Journalisten in Haft. Vier von Ihnen starben. 2010 landete Eritrea auf Platz 178 der Liste der Pressefreiheit, die jedes Jahr von Reporter ohne Grenzen ausgestellt wird. Es ist der letzte Platz.

 

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