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Ein Hashtag bricht das Schweigen

© picture alliance / REUTERS

 

Ein Doppelkreuz mit Folgen: Unter dem Hashtag #MeToo rief die Schauspielerin Alyssa Milano Frauen 2017 per Twitter dazu auf, über sexuelle Belästigung zu berichten, wie sie dem Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein zugeschrieben wird. Hunderttausende Frauen folgten ihrem Appell und prangerten mit ihren Tweets sexuelle Belästigung an. Das #-Zeichen vor einem Schlagwort in einem Text dient dazu, ähnliche Nachrichten im Netz besser aufzufinden. Wer in einer Nachricht auf #MeToo tippt, bekommt weitere Tweets angezeigt, in denen #MeToo ebenfalls enthalten ist, was für eine schnelle Verbreitung sorgt. Das Hashtag brachte eine weltweite Debatte ins Rollen, auch über sexuelle Übergriffe im Europaparlament. „Diese Kultur des Schweigens, die es zum Teil gibt, die muss aufgebrochen werden“, forderte die frauenpolitische Sprecherin der Grünen im EU-Parlament 2017. Die meisten sozialen Medien wie Twitter, Youtube, Instagram, Pinterest oder Facebook nutzen Hashtags. Deshalb wird das Zeichen zunehmend für Werbekampagnen sowie von Influencern genutzt oder in politischen Auseinandersetzungen, z.B. mit Rechtsradikalen. Deren Gegner positionieren sich z.B. unter #wirsindmehr oder #esreicht.

 

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