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Bild eines DNA-Moleküls

Foto: KHS/OKAPIA

 

DNA schlägt digital. Auch wenn das bild der "Cloud" etwas anderes suggeriert: Die Speicherung der exponenziell wachsenden Datenmengen findet nicht im Himmel statt, sondern meist tief unter der Erde - in aufwändig gekühlten und gesicherten Rechenzentren. Wenn digitale Speichermedien an ihre Grenzen kommen, könnte die Stunde der DNA schlagen: Egal ob bei Pflanze oder Tier, der Code des Lebens besteht aus DNA-Molekülen (BILD). Er ist extrem effizient, klein, robust und dauerhaft, wie die Isolierung von Erbmaterial aus archäologischen Knochenfunden gezeigt hat. DNA wäre also ideal, um Daten sicher zu speichern. In Versuchen ist das schon gelungen. Eine Software übersetzt die Informationen in den DNA-Code. Der wird gefriergetrocknet und ist so nahezu unbegrenzt haltbar. Entschlüsselt wird der Code mit einem DNA-Sequenzierer. Hundert Millionen Stunden hochaufgelöste Videodaten würden in DNA-Form in eine kleine Tasse passen.

 

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