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Das ganz persönliche Massenmedium

© WikipediaCommons / https://www.flickr.com/photos/100061098@N03/

 

Zum ersten Mal in der Geschichte ermöglicht ein Kommunikationsmedium Menschen weltweit, sich quasi in Echtzeit direkt und ohne großen technischen Einsatz miteinander auszutauschen. Findige Nutzerinnen entdeckten schnell, dass sich damit viel Geld verdienen lässt. Ein neuer Unternehmertyp entstand: der Influencer. Es begann mit jungen Frauen, die Schmink- und Modetipps geben, von ihrem tollen Leben erzählen, von Freundschaft, Liebe, Sex und damit suggerieren: Wenn du mir folgst, wenn du mein Parfum, meinen Lippenstift kaufst, meine Art sich zu kleiden oder zu frisieren nachahmst, kannst du so erfolgreich, schön und glücklich werden wie ich. Als eine der ersten erkannte das amerikanische Model Kim Kardashian (auf dem Foto mit ihrem Mann Kanye West) dieses Potenzial. Mit fast 140 Millionen „Freundinnen“ gehört sie zu den erfolgreichsten Influencern der Welt und wurde damit auch zum Star von Print-Medien. „Offenheit und Aufrichtigkeit sind die Grundlagen meiner Karriere“, sagt Kardashian und viele Fans glauben es ihr. In Wirklichkeit sorgen im Hintergrund tätige Agenturen für die Produkte, die sie präsentiert, wofür Unternehmen viel Geld bezahlen. Mit einem Post verdient Kardashian bis zu einer halbe Million Dollar. Es ist „der Sieg von Werbung über Wahrheit, Image über Inhalt“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“.

 

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