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Marktanteil der ddvg-Zeitungsbeteiligungen

Der Anteil der ddvg am Markt der deutschen Tageszeitungen war und ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen.

Das FORMATT-Institut in Dortmund analysiert seit Jahren in regel-mäßigen Studien für die Zeitschrift MediaPerspektiven zuverlässig die Verhältnisse auf dem Pressemarkt.

Danach rangiert die ddvg im Jahre 2012 (1. Quartal) unter den deutschen Presseunternehmen auf Platz 7.

Für dieses Ranking wird die Auflage der Zeitungen mit der Höhe der Beteiligungen an den Unternehmen gewichtet. Damit steht die ddvg für einen Marktanteil von 3,1 Prozent (2012, 1. Quartal) der gesamten deutschen Zeitungsauflagen in Höhe von 570.000 Exemplaren (2012, 1. Quartal)). Allein die BILD-Zeitung hat eine Auflage von ca. 2.671.363 (2012, 1. Quartal).

In einem Sondergutachten hat sich Horst Röper vom FORMATT-Institut speziell mit der Marktposition der ddvg beschäftigt.

Horst Röper: Zur Bedeutung der SPD-Beteiligungen im Zeitungsmarkt (Eine aktualisierte Version dieses Gutachtens wird in Kürze bereit stehen).

Die Zahlen bestätigen die Feststellung der Kommission, die dem Bundespräsidenten 2001 ihre Vorschläge zur Reform des Parteiengesetzes vorgelegt hat:

„Die Kommission empfiehlt keine gesetzlichen Regelungen zur Begrenzung der unternehmerischen Tätigkeit von Parteien, auch nicht im Medienbereich. Ein etwaiger beherrschender Einfluss von Parteien auf die Presse aufgrund von Beteiligungen im Bereich der Printmedien wäre im Übrigen vorrangig mit den Mitteln und nach den allgemeinen Maßstäben des Kartellrechts und des Presserechts einzudämmen. Dass ein solcher Zustand derzeit von irgendeiner Partei in Deutschland erreicht wäre, ist nicht ersichtlich.“

 

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