Hauptnavigation

Hauptnavigation

Unternavigation

Unternavigation

 

Lokaljournalismus-Kompetenz zurückgewinnen

Die freie Presse hat in Deutschland eine starke verfassungsrechtliche Stellung als Sprachrohr, als Mittlerin, Gestalterin und Wächterin der öffentlichen Meinung. Dahinter steht ein Qualitätsversprechen: das große Vertrauen, das das Medium Tageszeitung immer noch genießt, muss gerechtfertigt werden.

Da ist vor allem im Lokal- und Regionaljournalismus viel zu tun. Mängel sind z.B..

  • Zu viel Terminjournalismus und zu wenig eigenständige Geschichten.
  • Zu viel Distanz zu Lesern und handelnden lokalen Akteuren und zu wenig Mut (oder Gelegenheit) zur Recherche.
  • Zu wenig Nutzwert, Service, Reportage und Hintergrund.

Das hat natürlich auch mit knapper gewordenen Ressourcen zu tun. Aber auch die Aufwertung des Lokalen in der Hierarchie der Redaktionen, die Rekrutierung und Ausbildung des Nachwuchses, die Aufgeschlossenheit für neue Themen und Angebote sind lohnende Aufgaben für die Zukunft.

Es muss das Ziel sein, im Lokalen der unverzichtbare Dienstleister für Inhalte und Services rund ums Leben der Menschen zu sein – und zwar multimedial.

Auf diesem Feld entscheidet sich die Zukunft der Tageszeitungen: Die lokale und regionale Kompetenz ist ihr wichtigster Platzvorteil gegenüber der wachsenden Konkurrenz aus der digitalen Welt, noch jedenfalls.

Deshalb hat die ddvg zusammen mit Prof. Dr. Michael Haller vom Leipziger Institut für Praktische Journalismusforschung IPJ ein Projekt mit dem Ziel gestartet, die Qualität des Lokaljournalismus zu entwickeln.

Prof. Dr. Michael Haller: Die lokale Kompetenz zurückzugewinnen (PDF-Dokument, 1015.3 KB)


 

 

Servicenavigation