Unter der Rubrik Presse finden Sie ausgewählte Zusammenfassungen und Links von Artikeln, in denen die Medienbeteiligung von Parteien und die Rolle der dd_vg. thematisiert wird. In diesem Kontext stehende Berichterstattung, die sich auf einzelne Bundesländer bezieht, finden Sie direkt unter der Rubrik Recherche - Länder - entsprechendes Bundesland - Presse.
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Die Welt, 19.07.2006:
"Frankfurter Rundschau" an DuMont verkauft
Die SPD-Medienholding habe ihre Mehrheit an der Frankfurter Rundschau an das Kölner Verlaghaus M.DuMont Schauberg (MDS-Gruppe) verkauft. 40% der Anteile verblieben bei der dd_vg. Es bestehe Einigkeit darin, dass zum Erhalt der FR weitere Maßnahmen der Kostensenkung nötig seien.
Financial Times Deutschland, 19.07.2006
"DuMont greift bei der "FR" durch - Kölner Verlag übernimmt Traditionsblatt aus Frankfurt · Weitere harte Einsparungen angekündigt", (Artikel nicht frei verfügbar)
Isabell Hülsen; Lutz Meier
"DuMont hatte gestern bekannt gegeben, dass der Verlag 50 Prozent der Anteile und eine weitere Stimme an der FR von der DDVG übernommen habe. Der Kölner Verlag ("Kölner Stadt-Anzeiger", "Express") hatte sich in den vergangenen Wochen bereits als Käufer abgezeichnet. Die SPD hatte vor zwei Jahren 90 Prozent an der von der Pleite bedrohten FR gekauft und seither zahlreiche Mitarbeiter entlassen. Zwar wollte die SPD die Mehrheit wieder abgeben, weigerte sich aber, das Blatt an einen Finanzinvestor zu verkaufen. Mit einem Minderheitsanteil will sie jetzt auf Dauer dabeibleiben, wie DDVG-Chef Jens Berendsen sagte."
Frankfurter Rundschau, 19.07.2006
Interview mit DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen
Uwe Vorkötter
"Die SPD-Verlagsholding DDVG begründet den Verkauf der FR an den Verlag M. DuMont Schauberg vor allem mit dem publizistischen Engagement des Kölner Unternehmens. DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen betont, dass die linksliberale Ausrichtung der FR festgeschrieben wurde."
Frankfurter Rundschau, 19.07.2006
"'Karl Gerold verpflichtet' - Erklärung zum Verkauf der FR"
"Am 17. Juli 2006 hat die Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS) von der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, Hamburg (DDVG), 50 Prozent der Anteile und eine Stimme an der Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main GmbH (Frankfurter Rundschau) erworben. (...) In der Satzung der Gesellschaft wurde verankert, dass die Frankfurter Rundschau als überregionale Tageszeitung dem Gedanken Karl Gerolds als unabhängige politisch engagierte linksliberale Tageszeitung verpflichtet bleibt."