Behauptet wird: Die SPD kaufe sich mit Hilfe ihrer Beteiligungen die "4. Gewalt".
Wahr ist, dass alle Beteiligungen im Bereich der Tageszeitungen Minderheitsbeteiligungen sind (mit Ausnahme bei der Neuen Westfälischen in Bielefeld, aber auch dort sind die Stimmrechte so verteilt, dass die dd_vg. keinen beherrschenden Einfluss hat). Diese Lehre wird aus dem Scheitern der im 100%igem Eigentum der SPD befindlichen SPD-Zeitungen gezogen. Die SPD macht keine Zeitung mehr, sondern ist über die dd_vg. an Zeitungsunternehmen wirtschaftlich beteiligt.
Aktuell bildet die Beteiligung am Frankenpost Verlag eine Ausnahme:Dort hält die dd_vg. temporär 100% der Anteile. Der Grund für diese befristete Übernahme der Mehrheit lag in der Unterstützung des Süddeutschen Verlags bei der Aufnahme eines neuen Gesellschafters. Die dd_vg. hat jedoch in Presseberichten mehrfach erklärt, diese Mehrheit in absehbarer Zeit wieder abzugeben (siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 29.1.03)
Wahr ist, dass wir uns zur inneren Pressefreiheit bekennen. Wenn das alle Verlagshäuser so wie die dd_vg. handhaben würden, dann stünde es besser um die Vielfalt der Berichterstattung in Deutschland.
Wahr ist, dass die dd_vg. im Bereich des privaten Rundfunks nur eine einzige direkte (Minderheits-)Beteiligung (in Rheinland-Pfalz) hält. Darüber hinaus haben lediglich Zeitungsverlage, an denen wir beteiligt sind, Rundfunkbeteiligungen – ohne jeden operativen Einfluss durch uns.